LEDs sind auch kein ewiger Jungbrunnen.

Eine LED hat ebenso wie alle anderen elektrischen Bauelemente auch gewisse Eigenschaften und Alterungsprozesse. Im Nachfolgenden soll daher die Alterung sowie die spektralen und elektrischen Eigenschaften der LED genauer erläutert werden.

Alterung

Der Alterungsprozess einer LED verläuft grundsätzlich anders wie der einer Glühlampe: Während eine Glühlampe über ihre gesamte Lebenszeit einigermaßen gleichmäßig leuchtet und dann am Ende ihres Lebens schlagartig und ohne Vorankündigung durchbrennt, nimmt die Leuchtstärke einer LED gleichmäßig über ihre Lebensdauer hin ab. Daher wurde die Lebensdauer einer LED auch anders als bei einer Glühlampe definiert: Die Lebensdauer einer LED ist die Zeit, bis zu der die LED mit mindestens der Hälfte ihrer maximalen Leuchtkraft leuchtet. Sie ist abhängig von den verbauten Halbleitern und der Umwelt, in der die LED eingesetzt wird. Die durchschnittliche Lebensdauer einer LED liegt bei etwa 30.000 bis 70.000 Stunden.

Spektrale Eigenschaften

Auch im Hinblick auf das ausgesendete Licht verhält sich die LED grundsätzlich anders als die Glühbirne: Während eine Glühbirne ein breites Spektrum an Farben aussendet, die sich im Auge des Betrachters dann zu einem gleichmäßigen weißlichen oder gelblichen Ton mischen, sendet die LED lediglich ein monochromatisches Spektrum aus, das heißt, dass sie lediglich eine Farbe emittiert.

Elektrische Eigenschaften

Die elektrischen Eigenschaften einer LED werden maßgeblich durch die exponentiell steigende Strom-Spannungs-Kennlinie beeinflusst. Eine LED verfügt über eine Stromaufnahme von 2 Milliampere bis hin zu 18 Ampere bei sehr starken Hochleistungs-LED.


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