Ein Abfallprodukt der Halbleiterforschung mit hohem Innovationspotential

Geschichte der LED

Es gibt nur wenig Technologien, die unser Leben so stark verändert haben wie die Erfindung von Halbleitern. Während des Entwicklungsprozesses wurde praktisch beiläufig festgestellt, dass Halbleiter unter gewissen Bedingungen auch Photonen, also Lichtteilchen emittieren. Diese Entdeckung wurde konsequent weiterentwickelt bis hin zu den heutigen LED.

Anwendungsgebiete der LED

LEDs werden vor allem in Anzeigeelementen und Beleuchtungselementen eingesetzt. Während der Einsatz als Anzeigeelement in letzter Zeit stagniert, entwickelt sich die Verwendung von LEDs als Beleuchtung in letzter Zeit äußerst rasant. Gerade im Automobilsektor werden in letzter Zeit immer mehr Scheinwerfer und Rückleuchten aus LEDs gestaltet.

Technik der LED

Die LED basiert technisch gesehen auf einem PN-Übergang, ebenso wie auch herkömmliche Dioden und Transistoren. Sie erreicht im Labor Leuchtstärken bis hin zu 200 Lumen pro Watt, in der Serie schafft sie maximal 100 Lumen pro Watt. Es gibt sie dabei in drei verschiedenen Gehäuseformen: Als normale Standard-LED mit drei oder fünf Millimetern Durchmesser, als SMD-LED ohne Kontaktdrähte oder als LED zum direkten bonden auf die Platine.

Zukunft der LED

Da die Entwicklung der LED noch sehr jung ist, sind für die Zukunft noch einige interessante Innovationen zu erwarten. Speziell die Lichtausbeute dürfte weiter steigen, wobei der Stromverbrauch weiter abnehmen wird. Dazu sind jedoch neuartige Materialien notwendig, wie beispielsweise organische Halbleiter. Speziell die Firma OSRAM hat sich dabei durch die Entwicklung organischer Leuchtdioden profiliert.


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