Die LED – einfach aufgebaut aber trotzdem voll High-Tech
Eine LED besteht letztendlich nur aus drei elementaren Bauteilen: Zunächst einmal aus einem Halbleiterkristall, welcher das wichtigste Bauteil der LED darstellt, da er für die Abgabe der Lichtwellen sorgt. Außerdem noch aus einem Reflektor, welcher unterhalb des Halbleiterkristalls angeordnet ist und für eine Bündelung der Lichtwellen in die richtige Richtung sorgt. Des Weiteren besteht die LED noch aus einem Kunststoffgehäuse, welche für eine mechanische Abschottung der LED sorgt und sie vor Umwelteinflüssen schützen soll.
Gehäuse und Anschlussmöglichkeiten
Das Gehäuse moderner LEDs wird meistens aus Plexiglas gefertigt. Dabei muss das Plexiglas vor allem robust ausgelegt sein, währenddessen eine thermische Stabilität aufgrund der geringen Erwärmung einer LED weniger von Bedeutung ist. Des Weiteren hat eine LED zwei verschiedene Kontakte: Sowohl eine Kathode als auch eine Anode, wobei eine Verpolung selbiger meistens zu einer Zerstörung der LED führt. Die Kathode wird an den Minus-Pol beziehungsweise an Masse angeschlossen und die Anode an den Plus-Pol. Bei fabrikneuen LEDs ist das Anschlussbeinchen der Kathode kürzer als das der Anode, um ein Verwechseln beider zu erschweren.
Gehäuseformen
Bei LEDs unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Gehäuseformen: Zum einen der klassischen LED mit einem Durchmesser von drei oder fünf Millimetern, welche eine Kuppel aus Plexiglas besitzt. Auf der anderen Seite gibt es noch deutlich kleinere LEDs, welche in SMD-Form produziert werden und ohne herausgeführte Kabel auskommen. Die letzte Variante der LEDs sind LEDs, welche direkt zum Bonden auf der Platine ausgelegt sind.
Datum: Freitag, 03. Juni 2011 | Kategorie: Artikelverzeichnis