Die Tischzentrifuge wird überwiegend in der Medizin benützt. Man steckt z.B. die Monovetten, die mit Blut gefüllt sind in die Tischzentrifuge. Wichtig ist hierbei, dass jede Monovette ein Gegenüber hat, sollte man keine mit Blut zur Verfügung haben, schüttet man einfach in eine leere Monovette Wasser rein. Wenn Sie kein Gegenüber haben gerät die Zentrifuge aus dem Gleichgewicht, sie wird extrem laut und eiert Sprichwörtlich beim Drehen.
Anschließen schließt man den Deckeln und stellt die Zentrifuge so ein wie man sie braucht. Wenn man z.B. Serum abzentrifugiert, stellt man die Geschwindigkeit auf 3000 Umdrehungen pro Minute und für die Zeit stellt man 10 Minuten ein.
Nach der Zeit hat man eine Trennung der Festen und Flüssigen Bestandteilen des Blutes. Unten in der Monovette setzt sich der Blutkuchen ab und oben hat man das flüssige helle Serum. Man kann damit auch Urin zentrifugieren, hier geht man auch wie mit dem Blut vor und stellt die Zentrifuge auf ca. 2000 Umdrehungen pro Minute, die Zeit hier auch etwa 5 – 10 Minuten. Wenn der Vorgang beendet ist, hat man statt des flüssigen Urins eine breiige Masse in der Monovette. Diesen benötigt man für die Untersuchung.
Sollte das Ergebnis des Zentrifugiervorgangs mal nicht ganz so zufriedenstellend sein, kann man ihn natürlich auch ohne weiteres wiederholen. Gerade beim Urin kann es durchaus sein, dass die Zeit etwas variiert, je nachdem welche Menge in der Monovette ist. Die Umdrehungen und die Zeiten sind immer davon abhängig welche Untersuchungen man machen möchte.