So funktioniert die Blutdruckmessung

Mit der Oberarmmanschette (entwickelt 1896 vom italienischen Arzt Rivo-Rocci) auch RR genannt:
Mit einer aufblasbaren Gummimanschette wird die Armschlagader, am Oberarm, durch aufpumpen
zugedrückt, bis der Oberarm kein Blut mehr durchlässt.

Daraufhin wird der Luftdruck abgelassen. Der Druck in der Manschette vermindert sich. Mit einem
Stethoskop, das vorher über der Aterie, in der Ellenbeuge aufgesetzt wurde, kann man nun die
Strömungsgeräusche abhören. Dieser gemessene Druck ist der obere Wert. Den unteren Wert
misst man dann wenn die Luft wieder aus der Manschette wieder ablässt und das Blut wieder
normal durch die Armschlagader fließt. Den oberen Wert nennt man systolischer Wert und den unteren Wert bezeichnet man als diastolischen Wert.

Mit der kleineren und handlicheren Handgelenkmanschette:

Prinzipiell funktionieren Messungen mit modernen Blutdruckmessgeräten, am Handgelenk, ähnlich.
Allerdings sollte man bei dieser Methode unbedingt darauf achten, dass das Handgelenk in Herzhöhe
gehalten wird, denn nur dann erhält man die korrekten Werte.

Auch wenn man zu lange für die Positionierung braucht, können Messfehler auftreten. Problematisch kann diese Art von Messung auch bei Kindern sein, da für eine genaue Messung der Umfang
des Handgelenks mindestens dreizehn Zentimeter betragen muss.

Weißkittelsysndrom:

In der Arztpraxis verhindert ber manchmal die psychische Verfassung des Patienten eine genaue
Blutdruckmessung. Einige Menschen reagieren mit einer Blutdruckerhöhung, durch die Umgebung
der Arztpraxis, den Arzt selbst etc. Dann liegt der gemessene Wert höher und kann eine Blutdruckerhöhung
vortäuschen.

Hier wäre es empfehlenswert, zu Hause, wenn möglich, noch einmal nachzumessen. Bei sehr starken Schwankungen, kann man mit einem tragbaren Blutdruckmessgerät die Werte über
24 Stunden registrieren.

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