Zahnimplantante – Die Alternative zu Brücken und Prothesen
Wenn ein Zahn durch Karies soweit geschädigt wurde, dass er gezogen werden muss, gilt es die Lücke im Gebiss mit künstlichem Zahnersatz zu schließen. Der Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkasse sieht für diese Fälle nur eine Art der Versorgung vor: Die Brücke, ein künstlicher Zahn, der durch eine Haltevorrichtung an den beiden Nachbarzähnen befestigt wird. Eine durchaus bewährte Methode, die in der Praxis jedoch mit dem Verlust an gesunder Zahnsubstanz durch das Abschleifen der Nachbarzähne verbunden ist. Eine teure aber hochwertige Alternative ist das Einsetzen von Zahnimplantaten. Die künstlichen Zahnwurzeln können einzelnen Lücken oder komplette Zahnreihen schließen und sogar eine Vollprothese vollständig ersetzen.
Zahnimplantate – Was ist das?
Zahnimplantate sind komplett künstliche Zähne aus Titan oder Zirkonium-Keramik, sie bestehen aus einer schraubenförmigen Wurzel und einer täuschend echt wirkenden Zahnkrone, die von natürlichen Zähnen optisch nicht zu unterscheiden ist. Zur Verankerung im Kiefer bohrt der Zahnarzt ein kleines Loch in den Knochen und schraubt die künstliche Zahnwurzel hinein. Das Zahnimplantat verwächst anschließend mit dem Kieferknochen und bietet dem Patienten das Gefühl eines natürliches Zahns.
Vorteile von Zahnimplantaten
Zahnimplantate sind in der Regel sofort nach dem Einpflanzen belastbar und bringen hervorragende kosmetische Ergebnisse. Mittels regelmäßiger Pflege erreichen Implantate eine höhere Lebensdauer als Kronen oder Brücken, zudem kann die Karies an dem künstlichen Zahn keine Schäden mehr anrichten, während bei Brücken die angeschliffenen Nachbarzähne besonders kariesanfällig sind.
Zahnimplantate sind von Beginn an fest mit dem Kieferknochen verbunden, Probleme mit lockeren Prothesen, die häufig das Sprechen erschweren oder das Geschmacksempfinden beeinträchtigen, können nicht auftreten.
Datum: Montag, 01. November 2010 | Kategorie: Gesundheit