In einer Zeit, in der die Preise für die Energiekosten immer weiter steigen und auch der Klimawandel zu einen allgegenwärtigen Thema geworden ist, achten auch immer mehr Häuslebauer auf ein umweltbewusstes und sparsames Haus. Doch auf dem Markt der Energiesparhäuser gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Energiesparhäuser, so dass der Verbraucher hier sehr schnell den Überblick verlieren kann.
Das EnEV-Haus erfüllt so zum Beispiel nur die Mindestanforderungen für ein Energiesparhaus, in dem es nicht mehr als 100 kW pro Quadratmeter und Jahr verbraucht. Eine weitere Stufe ist das Niedrigenergiehaus, dessen Anforderung um 30% niedriger liegen als bei einem EnEV-Haus- Hier ist vor allem auch eine gutes Heizsystem und eine sehr gute Dämmung der Gebäudehülle wichtig. Das KfW-Energiesparhaus gibt es in zwei Varianten, einmal mit 60kW/m²a und mit 40kW/m²a. Hier gelten auch die Voraussetzungen des Niedrigenergiehauses, jedoch müssen auch Dächer, Fenster und die Sohle sehr gut isoliert sein und erneuerbare Energie ist unerlässlich. Wer es noch sparsamer und umweltfreundlicher haben möchte, der kann sich ein Passivhaus bauen lassen.
Das Passivhaus benötigt dann nur noch 15kW/m²a und besitzt auch keine aktive Heizung mehr und gelüftet wird mit einer hochmodernen Lüftungsanlage. Nur noch das Nullenergiehaus ist günstiger. Es besitzt die gleichen Voraussetzungen wie ein Passivhaus, ist jedoch mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die so viel Strom produziert, wie das Haus im Jahr verbraucht.
Aber es muss nicht nur immer ein neues Haus gebaut werden um die Vorteile des Energiesparens nutzen zu können, auch Altbauten können so saniert werden, dass sie in die Kategorie Passivhäuser fallen.