Energiekosten sind schon fast zur zweiten Miete geworden. Deshalb sollte jeder, der die Möglichkeiten hat, sein Eigentum ausreichend dämmen, damit die Heizkosten nicht steigen oder bestenfalls sogar sinken. Aufgrund der Energiepolitik Deutschlands sind in den letzten Jahren mehrere Energieeinsparverordnungen auf den Weg gebracht worden, die Hauseigentümer, sowohl gewerblich als auch privat, quasi zu bestimmten Modernisierungsmaßnahmen gezwungen hatten.
Die neueste Verordnung, die am 01. Oktober 2009 in Kraft getreten ist nennt sich EneV2009 und beinhaltet zum Teil sehr strenge Auflagen und Vorgaben. Auch wenn es sich sehr nach Reglementierung anhört, so ist diese Verordnung im Sinne der CO²-Belastung doch absolut notwendig. So belegen Zahlen, das Heizung- und Warmwassergebrauch in Deutschland 20% vom CO²-Ausstoß ausmachen. Ein altes Gebäude verbraucht im Durchschnitt mehr Energie, als ein modernes, dass bereits nach neuen Vorgaben energiesparend gebaut wurde.
Wenn Häuser eine vernünftige Dämmung und effiziente Heizungen haben, verbrauchen sie auch weniger Energie. So kann als Fazit angeführt werden, eine CO²-Gebäudesanierung spart auf Dauer nicht nur Geld und damit wertvolle Ressourcen, sondern die Umwelt wird langfristig geschont. Einerseits erlegt die Regierung den Gebäudebesitzern strenge Regeln auf, was Neubau und Gebäudesanierung betrifft, andererseits lässt sie den Besitzer aber nicht gänzlich alleine.
Wer sich im Vorwege genau informiert hat, welche Gebäudesanierung Sinn macht, wird auch schon den Namen Kfw-Förderung gehört haben. Damit unterstützt die Regierung Bauherren und Personen, die ihre Gebäude nach den neuesten CO²-Standards sanieren wollen, sowohl finanziell mit Förderprogrammen, als auch informativ.In jedem Fall sollte vor einer geplanten Sanierung die neue EneV2009 begutachtet werden. Denn gerade bei Bestandsbauten könnte eine genehmigungspflichtige Sanierung sonst teuer werden, weil die neuen Standards nicht berücksichtigt wurden.