Die neue Fassade nach der Wärmedämmung
Nicht jeder möchte allerdings eine geputzte Fassade haben. Besonders in manchen Gegenden sind Holzfassaden oder nachempfundenes Fachwerk üblich, oder auch Schieferwände. Um eine Wand schiefern zu lassen, wird ebenfalls erst die Dämmung aufgebracht, wobei zuvor dünne Balken aufgesetzt wurden, die bei der Dämmung ausgespart werden. Auf diese wird dann der Holzuntergrund für die Schiefer aufgenagelt. Bei Holzfassaden kann man ähnlich vorgehen. Wichtig ist bei allen diesen Fassadenarten, dass man ein Holzgerüst aufträgt, dass bei der Dämmung ausgespart wird, damit man mit einer weiteren Fassadenschicht die Verbindung zu eigentlichen Wand hat. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass auch Luftschichten, die entstehen, eine nicht unerhebliche Dämmwirkung haben. Auch bei der Dämmung nach innen kann man von einer Dämmwirkung ausgehen, wenn durch die Unterlattungen eine Luftschicht entsteht. Diese riegelt nicht noch dicht ab, dämmt aber sehr gut.
Vergessen Sie bei der Dämmung auch nicht – sofern vorhanden – das Kellergeschoss. Natürlich kommt es hier besonders darauf an, wie der Keller genutzt wird, ob wirklich nur als Keller, das heißt als Abstellraum, ob sich hier vielleicht die Garage befindet, oder ob der Keller, vielleicht auch in Zukunft, zu Wohnzwecken genutzt wird oder noch werden kann, was gerade bei alten Häusern nicht immer möglich ist.
Auch ist es ratsam, bei der Wahl des richtigen Dämmstoffes mit einem Fachmann zu sprechen. Mineralwolle ist sehr begehrt, und kann ebenfalls gut bearbeitet werden. Auch Hanf hat immer mehr Anhänger für diese Zweck. Was für Sie das Beste ist, hängt von den Gegebenheiten ab, und sollte gründlich überlegt werden.
Datum: Freitag, 03. Juni 2011 | Kategorie: Handwerk